• Björn Schulz
    Praxis für Neurofunktionelle Integration

Therapie - Neurofunktionelle Integration

Was ist Neurofunktionelle Integration

Stellen Sie sich ein großes Orchester vor. Dieser „Klangkörper“ ist in Gruppen organisiert, die verschiedene Aufgaben erfüllen, um ein musikalisches Werk aufzuführen. Die Qualität der Darbietung hängt insbesondere vom Zusammenwirken der Musiker untereinander ab; sie sind dabei voneinander abhängig. Der Dirigent kennt jedes Detail des Musikstücks und weiß, wie er das Orchester am besten zum Klingen bringt. Seine Aufgabe besteht darin, alle Mitwirkenden zu einem idealen Ganzen zusammen zu führen und er bestimmt dabei Rhythmus, Melodie, Harmonie und Dynamik.

Mit unserem Körper verhält es sich genauso. Er besteht aus verschiedenen Körpersystemen, jeweils verantwortlich für Herz und Kreislauf, Verdauung, Hormonhaushalt, Motorik und noch einige mehr, die alle unterschiedliche Aufgaben zu erfüllen haben. In diesem System laufen permanent viele Prozesse zur gleichen Zeit ab oder greifen ineinander. Bewege ich mich, brauche ich mehr Sauerstoff. Komme ich zur Ruhe, kann der Stoffwechsel gesenkt werden usw.

Damit dies reibungslos funktioniert müssen Organe, Muskulatur, Immun- und Hormonsystem, Stoffwechsel, Verarbeitung von Gefühlen und Denkprozessen etc. gesteuert und reguliert werden.

Diese zentrale Aufgabe übernimmt unser Nervensystem. Es durchzieht mit seinen Nervenbahnen unseren ganzen Körper und kann damit Informationen über sämtliche Vorgänge in unserem Körperinneren empfangen und koordinieren. Es befähigt uns darüber hinaus, über unsere Sinne (Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen) mit unserer Umwelt zu interagieren.

Das Nervensystem ist der „Dirigent“ unter den Körpersystemen, der dieses komplexe Zusammenspiel in Einklang bringt.

Aufgrund dieses essenziellen Beitrags, zur Funktion des Körpers und der Psyche, und damit zur Gesunderhaltung, ist es naheliegend, das Nervensystem bei allen therapeutischen Überlegungen und Behandlungen mit einzubeziehen. Denn jedes Symptom kann die Folge einer gestörten Nervenfunktion sein.

Und genau hier setzt Neurofunktionelle Integration an. Sie stellt das Nervensystem in den Mittelpunkt der Diagnostik und Behandlung und zielt darauf ab, fehlerhafte Funktionen zu finden und zu beheben.

Neurofunktionelle Integration ist ein sehr schonendes und vollkommen risikofreies Behandlungskonzept, welches die Körperfunktionen und deren Zusammenspiel optimiert und nicht manipuliert. Jede Behandlung ist individuell auf den Patienten abgestimmt. Auf den Einsatz von Chemie oder Geräte wird vollständig verzichtet.

Durch diese spezielle Untersuchung und Behandlung des Nervensystems kann man auch Zugang zu Störungen erhalten, die mittels anderer Verfahren, z.B. Röntgen, Bluttests, Ultraschall oder dergleichen nicht immer feststellbar sind.

Neurofunktionelle Integration hat sich über die letzten 30 Jahre aus Erkenntnissen der Medizin, den Neurowissenschaften und der Erfahrungsheilkunde entwickelt.


Wie erfolgt die Behandlung mittels Neurofunktioneller Integration

Die ausführliche Anamnese, neurologische und körperliche Untersuchung zu Beginn der Behandlung werden durch die neurofunktionelle Untersuchung ergänzt. Diese dient der Suche nach gestörten Nervenleitungen und daraus resultierenden Funktionsstörungen des Nervensystems.

Um solche Störungen zu finden, werden manuelle Reize an bestimmten Körperpunkten gesetzt und auf Ihre Stabilität funktionell getestet.

Ist eine gestörte Funktion lokalisiert, wird überprüft, welcher Teil des Nervensystems aktiviert werden muss, um diese zu verbessern bzw. zu normalisieren. Dieser „Schaltkreis“ wird kurz manuell stimuliert. Diesen Vorgang nennt man „Integration“. Anschließend wird die zuvor gefundene Funktionsstörung erneut getestet, um zu überprüfen, ob die Integration erfolgreich war.

Die Integration ermöglicht dem Gehirn nun wieder eine eigenständige Regulation. Die zuvor gestörte Nervenleitung arbeitet stabiler und das dadurch verbesserte Zusammenspiel der Körpersysteme kann zu einem sehr raschen Abklingen bis hin zur dauerhaften Aufhebung der Symptome führen.

Jede Veränderung der physiologischen Funktion wird dabei vom Nervensystem des Patienten und nicht durch den Therapeuten vorgenommen. Nachdem das Gehirn die Fehlsteuerung durch den vom Therapeuten gesetzten Reiz erkannt hat, stellt es selbst die bestmögliche Funktion in den bis dahin gestörten Systemen wieder her. Dies macht die Behandlung sehr sicher.


Symptome und Indikationen

Neurofunktionelle Integration kann bei allen Symptomen und Krankheiten unterstützend oder bei einigen als alleinige Maßnahme angewendet werden, z.B. bei

Muskel- und Gelenkbeschwerden

akuten und chronischen Entzündungen

Schlafstörungen (z.B. Ein- und Durchschlafprobleme)

Hauterkrankungen (z.B. Neurodermitis)

funktionellen und vegetativen Störungen (z.B. nervöser Magen, Reizdarm)

Zustand nach Unfällen und Operationen (z.B. Bewegungsstörungen, Narben)

neurologischen Störungen (z.B. Folge eines Unfalls oder Schlaganfalls, MS)

immunologischen Störungen (z.B. Allergien, Autoimmunerkrankungen, Asthma)

hormonellen Störungen (z.B. Schilddrüsenerkrankungen, Kinderwunsch)

emotionalen Störungen (z.B. Ängste, depressive Verstimmungen)

kognitiven Störungen (z.B. Lernschwierigkeiten, Konzentrationsstörungen)

... und vieles andere mehr.

Präventiv lässt sich mit dieser Methode ebenfalls sehr gut arbeiten, denn ein ausgeglichenes System ist widerstandsfähiger gegen Störungen. Möglicherweise stellt es auch eine Behandlungsoption für Beschwerden dar, für die es aktuell noch keine Alternative gibt.


Für wen ist diese Therapie geeignet

Neurofunktionelle Integration ist für nahezu jeden Menschen geeignet. Vom Neugeborenen bis zum betagten Menschen können alle Altersgruppen behandelt werden; auch sehr kranke oder verletzte Patienten.

Sollten Sie Fragen zur Neurofunktionellen Integration haben, bin ich gerne für Sie da.


Wer hat dieses System entwickelt

Die Neurofunktionelle Integration ist eine Weiterentwicklung des neurologischen Integrations Systems (NIS). Die Weiterentwicklung erfolgt im Wesentlichen durch Dr. med. Philip Eckardt, dem Gründer der Neurolog Akademie. Bei der Weiterentwicklung wurden neueste Erkenntnisse aus den Neuro-Wissenschaften bezüglich der Funktion des Körpers und der Psyche berücksichtigt und in die Diagnostik und Therapie mit aufgenommen. Für weitere Informationen besuchen Sie die Website der Neurolog Akademie.


Hinweis

Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Für den Bereich der Wirbelsäule, z.B. beim chronischen Schmerzsyndrom der Wirbelsäule, geht die Bundesärztekammer in der Regel von einer Wirksamkeit osteopathischer Behandlungen aus, zu denen auch die Neurofunktionelle Integration nach zu zählen ist (Deutsches Ärzteblatt 2009, Seite 2325 ff.). Im Übrigen gibt es bislang keine Studien, die in wissenschaftlicher Hinsicht die Wirkungsweise der Osteopathischen Medizin und der Neurologischen Integration bei den auf dieser Website aufgeführten Krankheitsbildern nachweisen.

Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Behandlungsmethode ist die Berücksichtigung aller Körpersysteme. Genau hier setzt Neurofunktionelle Integration an.

Über Mich

Björn Schulz - Heilpraktiker

Björn Schulz

Heilpraktiker


Meine Einstellung zum Beruf des Heilpraktikers wurde schon früh durch eigene positive Erfahrungen als Patient geprägt. Damals war ich von der ganzheitlichen Sichtweise und Art der Behandlung angetan, die den Körper und die Seele als facettenreiche Einheit betrachtet, in der alles mit allem zusammenhängt.

Mein Einstieg in die Berufswelt begann im Einzelhandel und dort entwickelte ich mich zur Führungskraft mit Personalführung und Filialverantwortung. Aufgrund meiner beruflichen Laufbahn kenne ich die Herausforderungen der Arbeitswelt. Auch die private und gesellschaftliche Situation, ungünstige Lebensgewohnheiten und individuelle Schwachstellen können den Organismus auf mehreren Ebenen belasten und werden dabei auf ganz unterschiedliche Art und Weise sichtbar.

Mein Bestreben im Textileinzelhandel war es immer, Menschen in ihrem besten Licht erscheinen zu lassen und ich hatte Freude an der individuellen Beratung. Doch ein schöner Anzug oder ein schönes Kleid macht noch keine gesunde Ausstrahlung. Dazu braucht es mehr. Dieser Gedanke beschäftigte mich mit der Zeit immer stärker und ich spürte, dass ich dauerhaft Menschen mehr geben wollte als eine schöne äußere Hülle.

Ich wollte Menschen nachhaltiger in Ihrem Wohlbefinden unterstützen und meinen Beruf zu meiner Herzensangelegenheit machen. Alle Gedanken hierüber mündeten schließlich in der Entscheidung, Heilpraktiker zu werden.

Das Wort „Heilen“ steckt schon in der Berufsbezeichnung des Heilpraktikers. Dabei steht jeder Mensch als individuelle Persönlichkeit im Mittelpunkt. Ihn in seiner Vielschichtigkeit wahrzunehmen ist die Voraussetzung, um seine Selbstheilungskräfte zu stimulieren.

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